René Sieber aus Stadtilm ist „Thüringer des Jahres 2025“. Der Feuerwehrmann aus Stadtilm erhielt bei der Publikumswahl die meisten der per Telefon und im Internet beim MDR abgegebenen Stimmen. Lothar Warschun aus Bad Langensalza belegte den zweiten Platz, Monika Ruhlich aus Arnstadt wurde Dritte. Neben Blumen und einer Urkunde bekamen alle drei ein Preisgeld unserer Stiftung. Die Auszeichnung erfolgte in einer Feierstunde im Foyer des MDR-Landesfunkhauses Thüringen. Mit dabei für unsere Stiftung waren unserer Stiftungsratsvorsitzender Stefan Gruhner, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Andreas Bühl und unser Geschäftsführer Niels Lange.
Seit 2008 ermitteln MDR Thüringen und unsere Stiftung gemeinsam den Thüringer/die Thüringerin des Monats. Am Ende eines jeden Jahres kann dann das Publikum abstimmen, wer Thüringerin/Thüringer des Jahres wird. In diesem Jahr jährte sich die Abstimmung übrigens zum 32. Mal. Wir gratulieren allen Engagierten recht herzlich und sind schon sehr gespannt auf die Auszeichnungsvorschläge 2026!

Seit mehr als 22 Jahren ist René Sieber Kreis-Jugendfeuerwehrwart im Ilm-Kreis – so lange wie kaum jemand anderes in Thüringen. Die Zahl der Nachwuchs-Feuerwehrleute hat sich seit seiner Leitung im Kreis inzwischen mehr als verdreifacht – auf über 1.000 Kinder und Jugendliche! Schon mit 10 Jahren trat René Sieber in die Feuerwehr ein – heute brennt er noch immer mit voller Leidenschaft für das Ehrenamt. Seine Tochter Luisa ist bereits in dritter Generation mit dabei. Freunde sagen über ihn: „René ist nicht 24/7 im Ehrenamt – sondern 25/7!“ Ob bei Zeltlagern, bei Einsätzen oder in der wöchentlichen Ausbildung seiner Stadtilmer Kameradinnen und Kameraden – René Sieber lebt Feuerwehr. Selbst als bei einem Zeltlager der Waldbrand auf der Saalfelder Höhe ausbrach, zögerte er nicht, fuhr hin und packte mit an.

Lothar Warschun organisiert seit mehr als 20 Jahren den Kindergarten-Cup in Bad Langensalza, hat ihn 2002 mit ins Leben gerufen. Seitdem kicken einmal im Jahr Jungen und Mädchen um die Siegerpokale - und für einen guten Zweck. Der Turniererlös aus Eintrittsgeldern, Verkauf und Spenden kommt allen Kindergärten zu gleichen Teilen zugute. "Wenn es einer verdient hat, dann Lothar!" – sagten Freunde und Weggefährten schon beim Titel “Thüringer des Monats März".
Monika Ruhlich (80) engagiert sich seit über 25 Jahren unermüdlich bei der Tafel Arnstadt – und ist damit Herz und Motor der ehrenamtlichen Arbeit vor Ort. Im Alter von 77 Jahren legte sie sich einen Laptop zu und digitalisierte die Organisation der Tafel. Sie ist damit ein Vorbild dafür, dass man auch im höheren Seniorenalter noch Dinge bewegen und anschieben kann! Das tägliche Radfahren hält sie fit, sagt Monika Ruhlich. Ihr Lebensmotto: „Mir geht es gut, ich will etwas zurückgeben.“
