Publikationen

Die Thüringer Ehrenamtsstiftung informiert mit eigenen Druckerzeugnissen über Freiwilligenarbeit im Freistaat und veröffentlicht zudem Ergebnisse von Umfragen und wissenschaftliche Analysen zu bürgerschaftlichem Engagement in ganz Deutschland.

Engagement in Zeiten der Coronapandemie

Befunde aus den Befragungen von ZiviZ im Stifterverband und die Hilfs- und Förderprogramme der Thüringer Ehrenamtsstiftung

Das Engagement-Barometer begleitet seit Beginn der Pandemie Organisationen in der Coronakrise. Mit der Förderung der Thüringer Ehrenamtsstiftung wurde eine Sondererhebung von März bis September 2021 unter Organisationen im Freistaat vorgenommen. Bis zum Abschluss der Erhebung haben über 500 Befragungen stattgefunden. Die Ergebnisse und daraus folgenden Empfehlungen für die Zukunft liegen nun vor.
Die Thüringer Ehrenamtsstiftung unterstützte die Zivilgesellschaft in dieser Zeit durch gezielte Förderprogramme und Beratung. Der Fond Nachbarschaftshilfe, der Sonderfonds für Vereine in Not und das Programm Aktiv vor Ort halfen das ehrenamtliche Engagement zu stärken. Wie die Förderung gestaltet war, wen sie erreichte und für welche Zwecke sie eingesetzt wurde wird in dieser Broschüre vorgestellt.


Nebenan Angekommen

Engagement & Kooperationen - Fünf Jahre Thüringer Engagementfonds

Bereits seit fünf Jahren unterstützt der Engagementfonds nebenan angekommen der Thüringer Ehrenamtsstiftung im gesamten Bundesland Organisationen und Initiativen bei dem Aufbau und der Verstetigung lokaler Hilfsangebote für und mit geflüchteten Menschen. Die vorliegende Jubiläumsbilanz verdeutlicht anhand zahlreicher Praxisbeispiele, wie Willkommenskultur und Integration in unmittelbarer Nachbarschaft aussehen können, lässt die Netzwerk-Akteure von nebenan Angekommen sowie weitere Unterstützende selbst zu Wort kommen und liefert wichtige Informationen zum umfangreichen Förderprogramm.


Engagement im ländlichen Raum Ostdeutschlands - am Beispiel Thüringens

Das ehrenamtliche Engagement hat eine große Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es ist unerlässlich für individuelle Teilhabe, gesellschaftliche Integration, Wohlstand, das kulturelle Leben, stabile demokratische Strukturen und soziale Bindungen.
In Ostdeutschland sind die Engagementstrukturen noch nicht so verfestigt und erfordern zudem teils auch andere Unterstützungsmaßnahmen als in Westdeutschland. Die demografische Entwicklung, hier die Entleerung des ländlichen Raums und hohe Alterung, sowie auch die finanziellen Ressourcen der Kommunen stellen im Osten des Landes zusätzliche Herausforderung dar.
Die Angleichung der Lebensverhältnisse im ganzen Land sowie die Stärkung der Demokratie und des Zusammenhalts sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die auch den Bund in die Verantwortung nimmt.