ThUiD - Erfolgreicher Tagesworkshop in Schleiz

04.06.2018 13:19

Gute Sache KOMPAKT gibt Anregungen für Unternehmenskooperationen

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Februar 2017 und verschiedenen Gesprächen, definierten die Unternehmen im Saale-Orla-Kreis gemeinsame Herausforderungen. Zum Thema „Kommunales Dasein“ wurde am 25. Mai 2018 der Gute Sache KOMPAKT Tagesworkshop Unternehmenskooperation für gemeinnützige Organisationen durchgeführt.

Gemeinnützige Organisationen sind immer auf der Suche nach neuen Wegen in der Zusammenarbeit mit Unternehmen und möchten erfahren, was Unternehmenskooperation meint. Sie möchten wissen, warum und wie sich Unternehmen heute auch jenseits von Spenden und Sponsoring engagieren. Sie möchten herausfinden, ob sich die Kooperation mit Unternehmen auch für Ihre Organisation lohnt. Antworten und praktische Hinweise für die Anbahnung von Unternehmens-kooperationen bietet dieser Kompaktworkshop.

Zahlreiche Unternehmen vor Ort möchten mit ihren spezifischen Kompetenzen und Ressourcen zur Lösung gesellschaftlicher Probleme in ihrem Umfeld beitragen. Dafür benötigen Sie kompetente und aufgeschlossene Partner im Gemeinwesen. Lokal und regional tätige gemeinnützige Organisationen sind die Experten für Bildung, Soziales, Jugendarbeit, Sport, Kultur, Ehrenamt und Umwelt. Sie sind die naheliegenden potentiellen Partner für diese engagierten Unternehmen.

Gute Sache KOMPAKT ist ein Tagesworkshop. Er richtet sich an gemeinnützige Organisationen, die aktiv auf Unternehmen zugehen wollen und dafür erste Anregungen suchen. Gute Sache KOMPAKT beruht auf den Erfahrungen des umfangreicheren Qualifizierungsprogramms Gute Sache, mit dem seit 2012 mehr als 200 Organisationen wirkungsvoll für die Kooperation mit Unternehmen qualifiziert werden konnten (www.gute-sachen.org).

Der Workshop in Schleiz wurde durchgeführt von Doris Voll. Sie ist Diplom-Sozialpädagogin, Coach und Organisationsberaterin. Seit 2002 arbeitet sie als Trainerin und Beraterin mit den Schwerpunkten Ressourcenorientiertes Selbstmanagement, Organisations- und Projektentwicklung und Fundraising. Sie bringt Erfahrungen in der Gründung und im Aufbau von gemeinnützigen Organisationen, ehren- und hauptamtliche Führungserfahrungen in einer Jugendhilfeeinrichtung, einer Bürgerstiftung und einer Freiwilligenagentur in ihre Trainings ein. 

Nach der Begrüßungs- und Vorstellungsrunde sowie das Sammeln der Erwartungen, ging es ans Beantworten verschiedener Fragen: Warum engagieren sich Unternehmen? ( Denn es hilft, die Motive der Unternehmen für ihr Engagement zu kennen.) Wie engagieren sich Unternehmen? In welchen Bereichen und in welchen Handlungsfeldern? Was ist neben der finanziellen Unterstützung noch möglich? Was stellt für beide Seiten eine Win-Win- Situation dar? Aber auch umgekehrt die Frage: Was können die Gemeinnützigen denn bieten? Mit dieser Grundlage ging es in die Gruppenarbeit, die anschließend ausgewertet wurde.

Der nächste Schritt wird sein, eine gemeinsame Veranstaltung mit Unternehmen und Gemeinnützigen zu organisieren mit dem Ziel, sich zu finden, auf Augenhöhe zu begegnen, sich untereinander zu vernetzen und etwas gemeinsam auf den Weg zu bringen.