Südthüringen entwickeln - Zukunft des Mittelstandes sichern

06.08.2014 10:01

Beim 5. Rohrer Dialog diskutierten Unternehmer und Schüler über den Lehrstellenmarkt und über Visionen für "Thüringen 2020" / Verantwortungspartner sind gefragt

Zum 5. Rohrer Dialog hatte sich die Mittelstandsvereinigung "pro Südthüringen e.V." besondere Gäste eingeladen. Schüler der Staatlichen Regelschule "Gerhart Hauptmann" präsentierten Projektarbeiten und brachten ihre Vorstellungen von ihrer Zukunft in der Region zum Ausdruck. Über hundert Unternehmer und Vertreter von Politik und Verwaltung nahmen Mitte Juli an der Diskussionsrunde in Rohr teil.

Die Mittelstandsvereinigung sowie die beiden Kammern der Region hatten für die Veranstaltung das Thema "Entwickeln wir mit Blick auf 2020 die Zukunftsfähigkeit unseres Mittelstandes in der Region ausreichend - Passen dazu die Rahmenbedingungen?" gewählt. Ein Gegenstand der Debatte war der Lehrstellenmarkt.

In einem Impulsreferat stellte der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Arnold Weissman klar: Für Mittelständler gehe es darum, die Überlebensfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen. Die Bildung von Netzwerken sei entscheidend für den Fortbestand der Firma. In Zeiten, da der Unternehmer verstärkt um neue Mitarbeiter werben müsse, werde aber auch die Lebensqualität am Arbeitsplatz immer wichtiger.

Die Unternehmer nahmen als wichtige Botschaft mit: Es lohnt nicht nur, sich mit den Zukunftsvorstellungen von Schülern auseinanderzusetzen - es ist auch entscheidend für die Zukunft kleiner und mittelständischer Unternehmen. Die Thüringer Ehrenamtsstiftung fördert mit dem Projekt "Verantwortungspartner" den Dialog zwischen Schulen und Unternehmen.

Lesen Sie hier das Veranstaltungs-Protokoll zum 5. Rohrer Dialog von Ernst Haberland (Mittelstands-Akademie "Made in Germany". Das "Freie Wort" berichtete über die Diskussion; die Artikel finden Sie hier und hier.