Zweiter Geraer Marktplatz mit Gästen aus europäischen Partnerstädten

06.05.2011 10:39

Zum zweiten Geraer Marktplatz am 4. Mai 2011 erschienen im Kommunikationszentrum der Sparkasse Gera-Greiz nicht nur Vertreter von 12 Unternehmen und 17 gemeinnützigen Einrichtungen, sondern auch Gäste aus den Geraer Partnerstädten Pskow, Rostow, Skiemiewice, Timisoara und Sliven, die mit großem Interesse das Treiben der Handelspartner verfolgten. Eine gute Gelegenheit, die Idee der Marktplätze für Gute Geschäfte zwischen Unternehmen und Gemeinnützigen ohne Geld über die Grenzen Deutschlands hinauszutragen. Denn im Rahmen eines Projektes zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit sind diese Delegationen aus den bulgarischen, polnischen, russischen und rumänischen Partnerstädten vom 2. bis 6. Mai in Gera, um sich mit der Ehrenamtszentrale über Möglichkeiten der Förderung ehrenamtlichen Engagements auszutauschen.
Eröffnet wurde der Markplatz kurz nach 16 Uhr mit dem rituellen Gongschlag durch den Geraer Bürgermeister Norbert Hein. Im Angebot waren wieder Sachleistungen und Know How aus den verschiedensten Bereichen, wie z.B. Räume für Kindergeburtstage, Praktikumsplätze, Supervisionsstunden, Vorträge zum Thema Demenz, kleine Präsente, Betriebsbesichtigungen, ein „Wind- und Solarkoffer“ und vieles mehr. Gesucht wurden u. a. Glückwunschkarten, Spielgeräte, Kulturbeiträge, Stoffe, Regale, Unterstützung beim Zaunbau und helfende Hände für einen Umzug. Die zwei Moderatoren, Herr Tauchert vom Verein „Ja- für Gera“ und Frau Schiedewitz von den Stadtwerken Gera, unterstützten gemeinsam mit den Maklern das Zustandekommen der Guten Geschäfte.
Bemerkenswert war die mediale Beachtung, die dieser Marktplatz fand. Neben der OTZ waren auch Vertreter vom Fernsehen - mdr Thüringen Journal - und Rundfunk - mdr figaro - anwesend, um Material für ihre Sendebeiträge zu sammeln.
Nach einer guten Stunde Handelszeit konnte mit 59 abgeschlossenen Vereinbarungen der Marktplatz sehr erfolgreich mit dem Gong beendet werden. Bei Sekt, Saft und einem kleinen Imbiss wurden anschließend die Geschäfte besprochen und neue Kontakte gefestigt.