Impressionen von der Auftaktveranstaltung "Marktplätze - Gute Geschäfte für Thüringen"?

14.05.2009 13:31

Wie man auf „Marktplätzen“ ohne Geld „Gute Geschäfte“ machen kann, bei denen noch dazu alle Handelspartner gewinnen, das erfuhren die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung der Thüringer Ehrenamtsstiftung am 12.05.09 in der Thüringer Staatskanzlei. Marktplätze der „Guten Geschäfte“ bringen Vertreter von Unternehmen und Gemeinwohlorganisationen einer Region zusammen, um wie auf einem Markt über gegenseitige Unterstützungsmöglichkeiten zu verhandeln. Jede Idee ist hier willkommen, nur Geld ist tabu.
Mehr als 80 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Gemeinwohlorganisationen und Kommunalen Einrichtungen kamen in die Staatskanzlei, um sich selbst einen Eindruck von der Lebendigkeit und Kreativität der Marktplatz-Idee und ihrer Umsetzung in Thüringen zu verschaffen.

Das Land Thüringen hat sich als erstes Bundesland erfolgreich dafür eingesetzt, die Idee dieser „Guten Geschäfte“ in allen Landesteilen aktiv zu fördern. Im Jahr 2009 finden bereits an 8 Standorten in ganz Thüringen Marktplätze dieser Art statt.
Mit dem GFAW-geförderten Modellprojekt „Marktplätze – Gute Geschäfte für Thüringen“ wird die Thüringer Ehrenamtsstiftung diese Initiative vertiefen und flächendeckend in ganz Thüringen verbreiten.

Die Veranstaltung in der Staatskanzlei bildete den Projektauftakt. Eröffnet wurde sie von der Thüringer Sozialministerin und Stiftungsratsvorsitzenden der Thüringer Ehrenamtsstiftung, Frau Christine Lieberknecht, und vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Volker Düssel.
Dr. Gerd Placke von der Bertelsmann Stiftung stellte in seinem Referat die Idee und Zielsetzung der Marktplatz-Methode vor. Motivationen und Ergebnisse der Marktplatz-Teilnahme aus Sicht eines engagierten Unternehmens präsentierte Frau Wismeth von der Firma KPMG.
In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden die Möglichkeiten und bisherigen Erfahrungen mit den Marktplätzen in Thüringen in den Mittelpunkt des Gesprächs von Vertretern der Thüringer Wirtschaft, der Kommunen und Gemeinnützigen gerückt. Beendet wurde die Veranstaltung mit dem auf den „Marktplätzen der Guten Geschäfte“ üblichen Gongschlag.