Staatssekretär Hoofe übergibt Gütesiegel an Freiwilligenagenturen
Zur Festveranstaltung am 25. Februar im Paul-Löbe-Haus war es wieder soweit: Weitere dreizehn Freiwilligenagenturen erhielten von Staatssekretär Gerd Hoofe, Bundesfamilienministerium, das Qualitätssiegel der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa). Bundesweit arbeiten damit insgesamt 45 Freiwilligenagenturen qualitätsgeprüft.
Diese Einrichtungen haben die Qualität ihrer Arbeit weiterentwickelt, selbstbewusst und selbstkritisch präsentiert sowie von einer unabhängigen Bewerter- und Auditorengruppe überprüfen lassen. Für Freiwilligenagenturen ist es auch in Zukunft das Ziel, die eigene Arbeit systematisch für ihre Nutzer und Förderer sichtbar zu machen – für Menschen, die sich freiwillig engagieren, für Organisationen, welche mit freiwilligen Helfern arbeiten oder für Kommunen und Unternehmen, die freiwilliges Engagement unterstützen wollen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) hat dazu ein eigens für Freiwilligenagenturen angepasstes und übersichtliches Qualitätsmanagementsystem entwickelt.
So wurden in dem 150-seitigen Handbuch elf Aufgabenbereiche dieser Agenturen aufgenommen. Insgesamt sind 32 Qualitätsmerkmale beschrieben, welche anhand überprüfbarer Standards konkretisiert wurden. Das vorliegende Handbuch beinhaltet darüber hinaus verschiedene Hilfestellungen zur Tätigkeit in Freiwilligenagenturen.
Das Zentrale im Tätigsein von Freiwilligenagenturen ist es, niedrig schwellige, sinnvolle und kompetente Zugänge in die Freiwilligenarbeit zu schaffen. So informieren und beraten sie, entwickeln Projekte oder qualifizieren für freiwilliges Engagement vor Ort.
Etwa 300 solcher lokalen Einrichtungen gibt es in der Bundesrepublik inzwischen.
Gefördert wird die bagfa vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

