Per Mausklick Weiterbildung - Qualifizierungsangebote für Freiwillige im Netz

20.01.2010 10:36

Freiwilliges Engagement hat viele Facetten: Freiwillige investieren Zeit, zeigen Interesse am Nächsten, haben Freude an der Tätigkeit an sich, beweisen soziale Fertigkeiten und eignen sich spezielles Wissen an. Dafür gibt es in Deutschland zahlreiche Weiterbildungsangebote aller Träger. Bis zu 60 Stunden können sich Engagierte im Rahmen von Freiwilligendiensten aller Generationen jährlich fortbilden und ihre Fähigkeiten und ihr Wissen erweitern. So vielfältig die Einsatzfelder sind, in denen sich Freiwillige betätigen, so vielfältig sind auch die Kurse, Workshops und Informationsabende, die von verschiedenen Trägern angeboten werden. Für den umfassenden Überblick aller Qualifizierungsmaßnahmen sorgen zunehmend Internetauftritte, die über die Weiterbildungsangebote einer Stadt oder Region informieren.

Die Qualifizierungsdatenbank in Bremen

In Bremen haben Engagierte nun mit der Virtuellen Freiwilligen Akademie (VFreiA) die Chance, sich online über die Qualifizierungsmöglichkeiten in ihrer Region zu informieren. Mit der Datenbank der Virtuellen Freiwilligen Akademie Bremen (VFreiA) bekommen Freiwillige einen zentralen Einblick in die gesammelten Qualifizierungsangebote aller Träger. Das sind z. B. Schulungskurse für die Familienassistenz, zur Erstellung von Flyern oder Informationsabende zur Patientenverfügung. Diese und andere Kurse werden in der Qualifizierungsdatenbank so zusammengeführt, dass die Interessierten über eine einfache Suchfunktion den gewünschten Kurs finden und sich gleich anmelden können. Der Anbieter dieses Services – das Netzwerk Selbsthilfe Bremen-Nordniedersachsen e.V. – beabsichtigt, die Qualifizierungsangebote besser bekannt zu machen, um dadurch noch mehr Kurse in die Datenbank einspeisen zu können. In zwei Jahren soll diese dann von den Qualifizierungsträgern selbst verwaltet werden.

VFreiA (Bremen)

Datenbanken und Übersichten liegen im Trend

Wie in Bremen entstehen seit einiger Zeit auch in anderen Städten und Regionen Deutschlands mehr Datenbanken. Sie haben fantasievolle Namen, wie z. B. Q-Aktivoli oder FÖBE und sind so variationenreich wie die Kursangebote, die sie enthalten. Während zahlreiche Landesnetzwerke die Kursübersichten als PDF zum Download anbieten, setzen andere Träger auf die interaktive Variante. Die Vorteile von Qualifizierungsdatenbanken sprechen auf jeden Fall für sich: Freiwillige informieren sich zunehmend über Weiterbildungsangebote und die Träger von Kursen können sich besser untereinander abstimmen, wenn es darum geht, neue und möglicherweise ergänzende Qualifizierungsangebote zu schaffen. Vorreiter dieser Entwicklung ist das Q-Aktivoli in Hamburg. Es wurde vor drei Jahren aufgebaut und ist heute ein fester Bestandteil in der Freiwilligenarbeit der Hansestadt. An diesem Vorbild orientieren sich heute die Virtuelle Freiwilligen Akademie Bremen und zahlreiche Städte und Regionen in Deutschland, in denen Qualifizierungsdatenbanken eingerichtet werden.

Einige Beispiele für Qualifizierungsdatenbanken finden Sie hier:

FÖBE (München)
fan (Hannover)
Q-Aktivoli (Hamburg)

Weitere Informationen finden Sie unter
www.freiwilligendienste-aller-generationen.de