Gewerkschaftliche Jugendarbeit

06.03.2008 18:37

Mit einer Stellvertreterpolitik ist in der Gewerkschaftsjugend schon lange nichts mehr zu gewinnen. Jugendliche wollen bei Entscheidungen, die sie betreffen, auch mitbestimmen. Doch trotz einer gestiegenen Zustimmung zu Gewerkschaften unter Jugendlichen würden diese nicht immer und ständig für Aktivitäten zur Verfügung stehen. Gewerkschaftliche Jugendarbeit, so Stephanie Schmoliner, müsse sich an den unterschiedlichen Lebenswelten von Jugendlichen ausrichten. Denn das einstige homogene Gewerkschaftsmilieu gibt es schon lange nicht mehr. Wenn Jugendliche beteiligt und Themen nicht von oben vorgegeben werden, dann werden Aktionen auch breit mitgetragen und versanden nicht so schnell.

Gastbeitrag Stephanie Schmoliner unter http://b-b-e.de/uploads/media/nl05_schmoliner.pdf