Kinder und Familien
Immer mehr Thüringerinnen und Thüringer sind bereit, sich ehrenamtlich für Kinder und Familien in ihrem sozialen Umfeld zu engagieren. Sie unterstützen in ihrer Freizeit Eltern in der Erziehungsarbeit, leisten wertvolle Beiträge für Kinder und Familie, in Kindergärten, Horten, Schulen, in der Hospizarbeit oder in Behinderteneinrichtungen.
Die Thüringer Ehrenamtsstiftung, für die ich als Stiftungsratsvorsitzende Verantwortung übernommen habe, hat zahlreiche Projekte mit Ehrenamtlichen zur Förderung und Unterstützung von Familien auf den Weg gebracht. Hier können Sie sich über Veranstaltungen, Projekte und ausgewählte Dokumentationen (Flyer, Broschüren, Videos usw. ...) informieren.
Wir möchten ihre Ideen und neuen Projekt zur Unterstützung von Kindern und Familien gern befördern und begleiten. Wenden Sie sich deshalb mit ihren Fragen an die Mitarbeiterinnen der Thüringer Ehrenamtsstiftung.
Ministerin Heike Taubert
Vorsitzende des Stiftungsrates
Online-Spiel "GameQuiz" der Thüringer Landesmedienanstalt für Jung und Alt
Unter den besten Teams wird ein DSi mit zwei Lernspielen verlost!
Spielerisch Neues kennenzulernen und dabei noch Spaß haben - das ist die Grundkonzeption des von der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) initiierten neuen Medienkompetenz-Spiels Game-Quiz. Damit sollen die wichtigen Fragen um die Thematik Computerspiele in den Familien zum Thema gemacht und insbesondere das Bewusstsein für die Medienerziehung gestärkt werden.
Beim großen GameQuiz der TLM können insbesondere Jung und Alt, Kinder, Eltern und Großeltern auf spielerische Weise ihr Wissen über Computerspiele und die damit zusammenhängenden Themen, wie z. B. Spielsucht und Jugendmedienschutz testen und dabei viel Neues lernen. Anders als in anderen Ratespielen kommt es in diesem Quiz darauf an, zusammenzuarbeiten, sich gegenseitig zu helfen und auszutauschen.
Zum GameQuiz und weitern Informationen gelangt Ihr unter www.tlm.de/gamequiz
Projekte - Kinder und Familien:
2. Tag des Tanzes in Gotha
Gotha. (tlz/bau) Was das Konzert der Generationen für die Musikbegeisterten ist, das könnte der Tag des Tanzes in einigen Jahren vielleicht für die Freunde eleganter Bewegungen sein. Nach der Premiere im Mehrgenerationenhaus reichte am Sonntag zum zweiten Gothaer Tag des Tanzes bereits die Aula der BEchstein-Grundschule fürs Publikum kaum mehr aus. "Vielleicht kommen wir da nächstes Jahr hin" sagt Beatrix Jungheinrich, Hortkoordinatorin der Bechstein-Grundschule, über das Kulturhaus, das zum Generationen-Konzert meist bis auf den letzten Platz voll ist. Die Grundlagen dafür sind beim Tag des Tanzes geschaffen: Neben den vier im AWO-Tanzzentrum eingerichteten Gruppen präsentierten sich am Sonntag neun weitere mit Darbietungen aus ihrem Programm - gut drei Stunden wurde das Publikum facettenreich unterhalten.
Bauchtänzerinnen, die von Manuela D Amico betreut werden, und die unter dem Künstlernamen Zoulaiha Esmeral auftretende Gruppen-Chefin selbst, stehen auf der Bühne. Zwischen Flying Sparks Square Dancers aus Finsterbergen und Emleber Silber-Omis zeigten Hortkinder, Grundschüler und Jugendliche ihre unterschiedlichen Vorstellungen und Interpretationen von Tänzen.
Aus der Bechsteinschule selbst sind das die Junior-High Dancing Kids, die dank einer Kooperation von Schule und Arbeiterwohlfahrt einmal die Woche üben. Noch keinen eigenen Gruppen-Namen haben die AWO-Hort-Dancer, aber sie sind mit genauso viel Feuereifer dabei wie die ältesten Mitglieder des Tanzzentrums, die New Oldies. Das gesamte Tanzzentrum der AWO baut auf ehrenamtliches Engagement, in kaum einem Jahr ist schon so viel entstanden.
Auch als Teil der präventiven Jugendarbeit kann das Tanzzentrum Erfolge vorweisen. Junge Mädchen aus einem schwierigen sozialen Umfeld finden hier eine eine Freizeitbeschäftigung und können sich beweisen. Dass die Jugendlichen solche Anerkennung suchen und brauchen, das bestätigendie Erfahrungen von Petra Schneider als Chefin des Tanzzentrums. Am Neumarktbrunnen in Gotha hat sie kürzlich ein paar Jungen eingesammelt, die dort akrobatisch tanzten - am Sonntag genossen sie als "The Speed JunperZ" den Applaus des Publikums.
AWO-Chefin Petra Köllner und Beatrix Jungheinrich räumen ein: Mit einer derartigen Resonanz hätten sie zum zweiten Tag des Tanzes eigentlich nicht gerechnet. Aber: Viele Tanzgruppen haben scheinbar nur auf die Einladung gewartet - so schnell war das Programm für den Nachmittag gestrickt.
09.11.2009, Thüringische Landeszeitung Verlag OHG
Tanzen - Das ist Leben
Im Oktober 2008 startete der AWO Ortsverein Gotha ein Ehrenamtsprojekt der völlig neuen Art: In altersspezifischen Gruppen treffen sich Kinder, Jugendliche und Senioren um zu reden, zu lachen und zu tanzen.
Schon die ersten Presseaufrufe stießen auf so große Resonanz, dass gar nicht alle Interessen und Wünsche erfüllt werden konnten. Immerhin 20 tanzbegeisterte Kinder, Jugendliche und Senioren nahmen den „Trainingsbetrieb“ auf. Die Teamarbeit, die Kreativität und die daraus entstehenden Ideen und Choreographien überstiegen selbst die Erwartungen der Projektleiter, so dass das AWO-Tanzzentrum schon am 30.November 2008 zum „Tag des Tanzes“ der Öffentlichkeit präsentiert wird.
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Projekte aus der Aktion "Wissen Älterer nutzen"
Tüffers Garten - Theater- und Bastelwerkstatt
Von 1919 bis 1971 wohnte und arbeitete in Leinefelde der von den Bewohnern der Stadt sehr geschätzten Arzt Dr. Tüffer. Sein Sommerhaus stand in einem Garten am Rande der Stadt, dem heutigen Tüffer’s Garten. 1996 erwarb die Stadt Leinefelde das Grundstück mit dem Ziel des Erhalts und einer sozialen und kulturelle Nutzung durch die Bewohner der Stadt Leinefelde und Umgebung.
Im Rahmen unseres Projektes "Tüffer’s Werkstattgarten" arbeiten 30 ehrenamtliche Frauen mit Kindern und Jugendlichen der Regelschule "Konrad Hentrich" Leinefelde oder mit Kindern aus anderen Schulen und Kindereinrichtungen der Stadt eng zusammen.
In der Theatergruppe der Regelschule "Konrad Hentrich" unter Leitung von Kerstin Reichelt spielen unsere Frauen Theater, wird gemeinsam gebastelt und genäht.
So werden für bevorstehende Märchen-, Krippen- oder Puppenspiele gemeinsam Kulissen gebaut, Kostüme entworfen und geschneidert, mit viel Liebe Handpuppen gefertigt und natürlich die verschiedensten Theaterstücke einstudiert.
Aktuelles Projekt - Aufführung des Theaterstückes "Elisabeth und die Nächstenliebe"
Schüler der Theatergruppe der Regelschule "Konrad Hentrich" Leinefelde haben das Theaterstück "Elisabeth und die Nächstenliebe" einstudiert. Das Nähen der Kostüme und den Kulissenbau haben Frauen aus Tüffers`s Werkstattgarten übernommen.
Generationenprojekt "Lesen bildet"
Für Ältere die Erinnerungen bewahren, für Kinder und Enkel am Beispiel deutlich machen, wie das Leben verlaufen ist und in welcher Zeit man gelebt hat, war für die zwölf Mitglieder des Schutzbundes der Senioren und Vorruheständler in Sömmerda Anlass, am 9. Juli 1998 eine Interessengruppe "Schreibende Senioren" zu gründen.
Besonderes Anliegen dieser Frauen und Männer ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse an der Literatur, am Lesen und Schreiben zu wecken. Partner des Projektes "Lesen bildet" sind derzeit die Grundschule "Lindenschule", das Gymnasium "Albert Schweitzer" und die Ludothek in Sömmerda und die Traumzauberschule in Weißensee.
Gemeinsam mit Schülern und Schülerinnen dieser Einrichtungen werden Lesungen durchgeführt. Gehörtes wird besprochen und gleichzeitig wird die Freude am Lesen entwickelt. Junge Menschen werden bei gemeinsamen Treffen angeregt, selbst kleine Geschichten zu schreiben, und sie vorzutragen. Ziel des Projektes ist es, Kinder und Jugendlichen anzuregen, sich mehr als bisher dem "Buch" zu widmen und darüber hinaus zu lernen, eigene Schreib- und Leseschwächen zu überwinden.
So sagt Frau Haubner, Koordinatorin des Projektes: "Wir führen Lesungen in den Schulen und in der Ludothek zu den Themen
- Als Oma noch ein Kind war
- Tiergeschichten
- Als Eure Eltern noch Kinder waren und
- Märchen- und Kindergeschichten
durch. Wir zeigen den Kindern und Jugendlichen, wie man Geschichten schreibt, lassen sie selbst Geschichten erzählen und lesen ihnen unsere eigenen selbstverfassten Geschichten und Gedichte vor."
Die Senioren der Interessengruppe gehen mit viel Elan und ohne gehobenen Zeigefinger an die Sache heran. Sie sind selbst Großeltern, die als Kinder die schweren Kriegs- und Nachkriegszeiten überstanden und ihre Kinder- und Jugendjahre auch ohne Handy, Computer und Markenkleidung gemeistert haben.
Kontakt:
Sigrun Mansel
Landratsamt Sömmerda
Bahnhofstraße 9
99610 Sömmerda
Telefon: 03634/354244
Mail: sigrun.mansel[at]lra-soemmerda.de
Projektkoordinatorin:
Margot Haubner
Bahnhofstraße 92
99631 Weißensee
Telefon: 036374/21401










