Informationsportal - Wissenswertes für Ihr Engagement

 

 

Publikation: Wie interkulturelle Öffnung im Ehrenamt gelingt

Sozialwirtschaftliche Einrichtungen wie Vereine, Verbände und Stiftungen
stellen für zivilgesellschaftliches Engagement in Deutschland wichtige Infrastrukturen bereit. Damit diese rund 360.000 Organisationen gesellschaftlichen Zusammenhalt in seiner ganzen Breite fördern können
und Vielfalt als Selbstverständlichkeit gelebt wird, sind chancengleiche
Zugänge aller Menschen zu ihnen die zentrale Voraussetzung. Dieses Ziel
nimmt die vorliegende Publikation der ZiviZ gGmbH auf, welche Möglichkeiten aufzeigt, das Thema der Interkulturellen Öffnung anzugehen und weiter voranzubringen. Neben einem 4-Stufen – Plan wird der Leitfaden durch zahlreiche Best-Practice-Beispiele, praktische Hinweise, Übungen sowie
einen umfangreichen Serviceteil mit Anlaufstellen ergänzt.

 

Erstorientierungskurse für Asylbewerber/-innen in Thüringen

Ende 2017 ist das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) angestoßene Programm „Erstorientierung und Deutsch lernen für Asylbewerber“ gestartet. Es richtet sich primär an Asylbewerber/-innen während der Zeit ihrer Ankunft in Deutschland bis zur Entscheidung über ihren Asylantrag. Sind darüber hinaus Plätze frei, können auch Asylbewerber/-innen mit guter Bleibeperspektive einen Kurs besuchen, vorausgesetzt, die Teilnahme an einem Integrationskurs ist (noch) nicht möglich. Ziel des Programms ist es, die Orientierung in Deutschland zu unterstützen.
Ein Informationspapier mit FAQs, das zugrunde liegende Kurskonzept sowie der in den Sprachen Arabisch, Dari, Pashto Englisch und Deutsch verfügbare Flyer stehen online zum Herunterladen bereit. Fragen zu beginnenden Kursen und Organisatorischem können direkt an die Ansprechpartner/-innen der Thüringer          Koordinierungsstellen gerichtet werden.

 

Das Thüringer Integrationskonzept steht zum Herunterladen bereit

Das im November 2017 vom Kabinett verabschiedete "Thüringer Integrationskonzept - für ein gutes Miteinander" ist nun online auf der Seite
der Beauftragten für Integration, Migration und Flüchtlinge abrufbar.

Während des Entstehungsprozesses des Konzeptes waren sämtliche Akteure
der öffentlichen als auch freien Integrationsarbeit aufgerufen, sich mit ihren Erfahrungen und Handlungsempfehlungen aktiv einzubringen.
Entstanden ist ein auf 9 Handlungsfeldern aufbauender Aktionsplan, dessen Maßnahmen schnellstmöglich umgesetzt werden sollen.

 

Kurz vorgestellt: das Netzwerk für Integration der Landeshauptstadt Erfurt

Es handelt sich um ein Bündnis aus ca. 70 Akteuren der Integrationsarbeit aus Erfurt, dem Behörden, Ämter,
Unternehmen, Migrationsvereine und freie Initiativen Erfurts angehören. Das Netzwerk ist bestrebt, praxis- und gemeinwesenorientierte Eingliederungshilfen in Erfurt zu vernetzen und weiterzuentwickeln. Auf dieser Basis sollen die Organisationsfähigkeiten und Selbsthilfekräfte von Menschen mit
Flucht- und Migrationserfahrungen
gefördert werden. Neben mehrmals jährlich stattfindenden
Netzwerktreffen und AG-Sitzungen
pflegt das Bündnis ein
umfangreiches Informationsportal zu Beratungs- und
Bildungsleistungen sowie Kultur- und Sportprogrammen Erfurts und
freut sich über zahlreiche Teilnehmende verschiedener Nationalitäten.

 

Publikation: Wie gelingt Integration? Asylsuchende über ihre Lebenslagen und Teilhabeperspektiven in Deutschland

Seit 2015 hat kaum ein anderes Thema Deutschland so sehr bewegt wie die Aufnahme und gesellschaftliche Teilhabe von Flüchtlingen in Deutschland. Allzu häufig fehlt in öffentlichen Debatten jedoch die Sicht der Flüchtlinge selbst. Eine gemeinsame Studie des SVR-Forschungsbereichs und der Robert Bosch Stiftung stellt genau diese Perspektive ins Zentrum und leitet daraus politische Handlungsempfehlungen ab.

Für die Studie „Wie gelingt Integration? Asylsuchende über ihre Lebenslagen und Teilhabeperspektiven in Deutschland“ wurden 62 Asylsuchende in qualitativen Interviews befragt, die zu diesem Zeitpunkt erst kurze Zeit in Deutschland waren und (noch) keinen sicheren Aufenthaltsstatus hatten.

Die Studie kann kostenfrei heruntergeladen werden.

 

 

 

Studie zum Ehrenamt in der Brandenburger Flüchtlingshilfe

Die Brandenburger Integrationsbeauftragte Fr. Dr. Lemmermeier hat eine Studie zur Situation des Ehrenamts in der Flüchtlingshilfe erstellen lassen, die natürlich in erster Linie die landesspezifische Situation wiederspiegelt, aber für Thüringen an der einen oder anderen Stelle von Interesse ist.

Hier finden Sie eine Zusammenfassung. Die vollständige Studie ist auf der Internetseite des zuständigen Sozialministeriums verfügbar.

 

 

 

Kurz vorgestellt: die landesweite Plattform "Thüringen hilft"

Finanziert durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft entwickelte die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) ein Portal, dass sowohl Helfer als auch Hilfesuchende zusammenbringen soll.

Die Bündelung von Angeboten und Hilfegesuchen soll maßgeblich zur Transparenz der zahllosen Initiativen bürgerschaftlichen Engagements in Thüringen beitragen. Da neue MitbürgerInnen die vielschichtigen Abläufe und Regelungen in Deutschland, z.B. auf Ämtern, zu Beginn kaum fassen können, tragen auch Akteure der Wirtschaft und andere Ministerien zur Informationsplattform bei. So informiert auf www.thueringen-hilft.de das Thüringer Arbeits- und Sozialministerium über Zugangsvoraussetzungen für Arbeit und Ausbildung, über das duale Berufsbildungssystem und die Anerkennung von Berufsqualifikationen in Deutschland.

Die Stiftung möchte alle Engagierten ermutigen diese Möglichkeit der Transparenz zu nutzen, denn nur wenn alle aktiv werden, können Hilfesuchende von solch einem allumfassenden Angebot profitieren. Als Akteure können Sie hier Ihre Institution/ Ihre Initiative jederzeit selbst online einpflegen.

 

 

Unmittelbare Hilfe für Geflüchtete ohne Verlust der Gemeinnützigkeit

Die 16 Finanzminister der Bundesländer einigten sich 2015 auf „Steuerliche Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für Flüchtlinge“ und erklärten diese zusammenfassend im Schreiben vom 22.September 2015.

Hier nach können gemeinnützige Vereine zweckungebundene Spenden, auch ohne entsprechende Satzungsgrundlage, unmittelbar zur Unterstützung von Flüchtlingen verwenden. Die Befreiung vom Mitgliedsbeitrag für Geflüchtete stellt ebenfalls ein wichtiges Werkzeug zur Integration dar. Auch hier können Vereine ohne entsprechende Satzungsregelung handeln und brauchen nicht um den Verlust ihrer Gemeinnützigkeit fürchten.

 

 

Bundesregierung stellt Newsletter "Migration und Integration" vor

Grafik: Newsletter Migration und Integration: Bundesregierung

Via elektronischem Newsletter können sich BürgerInnen nun immer auf dem Laufenden halten lassen. Themen wie Flüchtlings- und Integrationspolitik der Regierung werden hier transparent und für jedermann zugänglich gestaltet. Aber auch gute Beispiele für eine gelebte Integration werden regelmäßig im Newsletter vorgestellt und sollen zu weiteren Projekten motivieren.

Abonnieren können Sie den Newsletter ‚Migration und Integration‘ hier.

Unter ‪#‎WastustDu, dem Hashtag der Bundesregierung, finden sich außerdem zahllose Beispiele engagierter Menschen. Helfen Sie vor Ort bei Sprachkursen, Willkommensfesten oder sind Sie „Bufdi“ im Kindergarten?

Auch von Ihrem Engagement können sich Ihre MitbürgerInnen inspirieren lassen!

 

 

Fachdienst Thüringen

Der Fachdienst für Integration und Migration Thüringen bietet eine Liste verschiedener Organisationen und Institutionen, die Flüchtlings- und Integrationsarbeit in Thüringen leisten.

 

 

Kurz vorgestellt: der "Flüchtlingsrat Thüringen e.V."

Im Flüchtlingsrat Thüringen e.V. sind Engagierte und Interessierte des Flüchtlingsbereichs sowie Aktive aus Menschenrechtsgruppen, Gewerkschaften, Kirchen und Parteien politisch unabhängig zusammengeschlossen. Der Flüchtlingsrat setzt sich für gute und faire Asyl-, Lebens- und Aufnahmebedingungen von Flüchtlingen ein und versteht sich als eine Thüringer Netzwerkstelle für diesen Themenbereich. Außerdem setzt er sich für den Abbau von Vorurteilen und Diskriminierungen ein, ist Mitglied der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft PRO ASYL und mit den Flüchtlingsräten anderer Bundesländer vernetzt.

Beim Flüchtlingsrat finden Sie wissenswerte Arbeitshilfen zu den Themen Flucht und Asyl, können Angebote zu Seminaren/Workshops wahrnehmen oder sich regelmäßig via Newsletter informieren lassen.