Koordinierungs- und Informationsstelle

Nationale Koordinierungsstelle
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
Referat 317
Glinkastr. 24
10117 Berlin
www.bmfsfj.de

Geschäftsstelle Europäisches Jahr 2012
c/o BAGSO e.V.
Bonngasse 10
53111 Bonn
info(at)ej2012.de
www.bagso.de

Informationsseiten

des Bundes
der EU

Materialien

Nützliche Materialien, die Sie bei der Gestaltung des Jahres unterstützen sollen, finden Sie unter: http://www.ej2012.de/service.html

Der Europäische Rat hat gemeinsam mit dem Europäischen Parlament das Jahr 2012 zum „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ ausgerufen. Ziel des Europäischen Jahres ist es, die Schaffung einer Kultur des aktiven Alterns in Europa zu erleichtern, deren Grundlage eine Gesellschaft für alle Altersgruppen bildet. Daher werden die Mitgliedstaaten, ihre regionalen und lokalen Behörden, die Sozialpartner, die Zivilgesellschaft und die Wirtschaft dazu angehalten und dabei unterstützt, ein aktives Altern zu fördern und mehr zu unternehmen, um das Potenzial der rasch wachsenden Bevölkerungsgruppe der Menschen im Alter von Ende 50 und älter zu mobilisieren.
Den Beschluss des Europäischen Parlamentes und Rates finden Sie hier.

Bundesfamilienministerin eröffnet die nationale Auftaktveranstaltung für das Europäische Jahr 2012

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder startete am 6. Februar in Berlin das "Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012". Mehr als 250 Teilnehmer besuchten die nationale Auftaktveranstaltung, um über die Herausforderungen und Chancen des demografischen Wandels für Ältere und für den Zusammenhalt der Gesellschaft zu diskutieren.
"Mit dem aktiven Altern kann man nicht früh genug beginnen. Wir müssen aufhören zu denken, es gäbe hier ein 'Wir' und dort wären die 'Alten'. Das neue 'Wir' hat keine Altersgrenze. 'Wir', das sind die, die Gesellschaft gestalten wollen, die Verantwortung tragen, die helfen und Hilfe brauchen", so Kristina Schröder. "Aktives Altern heißt, das Leben in eigener Verantwortung zu gestalten und dabei Verantwortung im Beruf mit Familienverantwortung und zivilgesellschaftlichem Engagement zu verbinden. Dazu müssen wir den Menschen auch die Möglichkeit geben!"
[Lesen Sie hier weiter]

Auftaktveranstaltung zum "Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012" am 18. und 19. Januar 2012 in Kopenhagen, Dänemark

Das Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 wurde am 18. und 19. Januar 2012 in Kopenhagen offiziell durch eine Auftaktkonferenz gestartet. Organisiert wurde die Konferenz unter dänischer Ratspräsidentschaft - federführend vom dänischen Ministerium für Arbeit, vom Ministerium für Soziales und Integration sowie vom Ministerium für Gesundheit. Etwa 260 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten dem informativen Programm mit zahlreichen Fachbeiträgen, die die Herausforderungen des demografischen Wandels aufgriffen und Lösungsansätze in den Bereichen Arbeitswelt, Gesundheit und Soziales skizzierten und mit praktischen Beispielen greifbar machten. 
Einen Kurzbericht zur Veranstaltung finden Sie hier.

Guter Start für Thüringen in das Europäische Jahr 2012

Der Start Thüringens in das Europäische Jahr 2012 für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen ist mit einem ersten Erfolg verbunden. Der AWO Landesverband Thüringen, die Fachhochschule Jena, der Offene Hörfunkkanal Eisenach e.V. und der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Thüringen e.V. erhielten im Rahmen einer Ausschreibung Förderzusagen von der nationalen Koordinierungsstelle im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Diese hatte aus den mehr als 300 deutschlandweiten Bewerbungen 46 Projekte ausgewählt, darunter auch die vier genannten aus Thüringen.
Lesen Sie hier die Pressemitteilung.

Marion Walsmann stellt Maßnahmen zum EU-Themenjahr „Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ vor

Auf der Regierungsmedienkonferenz stellte Thüringens Europaministerin Marion Walsmann Maßnahmen zum EU-Themenjahr „Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ vor
Die Europaministerin verwies darauf, dass der über Jahrzehnte erworbene reiche Erfahrungs- schatz, das Wissen und die Lebensweisheiten, über die älteren Mensche verfügen, für junge Menschen von unschätzbarem Wert sind.
„Deshalb wollen wir das Themenjahr nutzen, um unseren Blick auf das Altern und auf das Alter zu verändern und zu schärfen. Das heißt, es geht in erster Linie darum, auf Veranstaltungen und Konferenzen, durch Erfahrungsaustausch, durch Informations-, Werbe- und Aufklärungs- kampagnen zu informieren und zu sensibilisieren“, sagte Walsmann.
Weiter informierte Ministerin Walsmann darüber, dass in Thüringen der Beauftragte für das Zusammenleben der Generationen, Michael Panse, zum Ansprechpartner für das Europäische Jahr vom TMSFG benannt wurde. Er bündelt die Thüringer Aktivitäten und ist Mitglied in einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe.
Das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) in der Thüringer Staatskanzlei wird ebenfalls einen Schwerpunkt seiner Öffentlichkeitsarbeit zum „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität der Generationen“ setzen und spezielle Veranstaltungen vorbereiten. 
[Lesen Sie hier weiter.]

Sozialministerin Heike Taubert: „Selbstbestimmung, Mitgestaltung und die Solidarität der Generationen untereinander stärken“

Titelbild Sozialpolitisches Konzept, Bild: Fotolia

Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD), hat das Seniorenpolitische Konzept der Thüringer Landesregierung vorgestellt. Darin werden Aktionsfelder benannt, die dem Alterungsprozess unserer Gesellschaft Rechnung tragen und so langfristig die Lebenssituation älterer Menschen verbessern sollen.
Sozialministerin Heike Taubert sagte: „Wir brauchen in Thüringen eine langfristig angelegte Politik, die auf die zahlreichen Aspekte des Alters und des Alterns eingeht. Denn wir wollen und müssen in Thüringen passende Rahmenbedingungen für das Leben im Alter schaffen, indem wir Selbstbestimmung, Mitgestaltung und die Solidarität der Generationen untereinander stärken. Dabei müssen die gegenwärtigen und künftigen Lebenslagen von Seniorinnen und Senioren berücksichtigt werden.“
Um weitere informationen zum Seniorenpolitischen Konzept zu erfahren, klicken Sie bitte hier.

Aufruf zur Mitwirkung

Die nationale Koordinierungsstelle bittet in einem Anfang Oktober 2011 breit verteilten Aufruf die Zivilgesellschaft und andere Akteure, entsprechende Vorschläge einzureichen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird die Finanzierung verschiedener Aktivitäten sicherstellen. Schwerpunktthemen der Umsetzung in Deutschland sind:

  • Potentiale Älterer für die Wirtschaft: Arbeitswelt und Arbeitsbedingungen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels
  • Potenziale Älterer für die Zivilgesellschaft: gesellschaftliches Engagement und Teilhabe älterer Menschen
  • Altersbilder und Altersgrenzen: Abbau von altersbezogenen Klischees und Verankerung eines neuen Leitbildes des aktiven Alters
  • Eigenständiges Leben älterer Menschen durch Anpassungen in den Bereichen Wohnen, Wohnumfeld und Infrastruktur (z. B. innovative Altenpolitik in Kommunen, Verbesserung der Lebensqualität durch Barrierefreiheit und durch die Entwicklung und Verbreitung generationengerechter Produkte und Dienstleistungen)
  • Zusammenhalt der Gesellschaft: Solidarität innerhalb und zwischen den Generationen
  • Vereinbarkeit von Pflege und Beruf bzw. Pflege und Familie