Qualifizierung von Ehrenamtlichen - Rückblick auf bisherige Veranstaltungen
Symposium "Demenzfreundliches Thüringen"
Am 12. Januar 2012 wurde im Rahmen des Symposium "Demenzfreundliches Thüringen" die Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen im Thüringer Landtag thematisiert und diskutiert. Zahlreiche Träger von Projekten sowie Fachleute, Betroffene und Angehörige berichteten über ihre Erfahrungen und Tätigkeiten.
Klicken Sie hier und lesen Sie die kurze Zusammenfassung des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit zum Symposium.
Im Forum 3 "Zivilgesellschaftliches Ehrenamt in der Begleitung von Menschen mit Demenz" wurden Projekte und wichtige rechtlichen Rahmenbedingungen für Ehrenamtliche vorgestellt.
Hier finden Sie wichtiges Material zu den Schwerpunkten des Forums:
- Netzwerk Pflegebegleiter und Urlaube für pflegende Angehörige (Ansprechpartner: Horst Weipert, Sozialakademie Potsdam): Informationen zu den Projekten; Netzwerk Pflegebegleitung
- Rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz von Ehrenamtlichen bei der Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen (Ansprechpartner: Stefan Bischoff, ISAB-Insitut Köln): Präsentation von Herrn Bischoff
- Demenzfreundliche Kommune und Förderung bürgerschaftlichen Engagements im Bereich Pflege durch Qualifizierung Ehrenamtlicher (Ansprechpartnerin: Iren Steiner, ISAF Stuttgart): Demenzbegleitung - Iren Steiners Ausführungen im Forum, Bela Materialien Band 3; Auf gute Nachbarschaft-Materialien zur Begleitung von Menschen mit Demenz
- Paten für Demenz - ein ehrenamtlicher Besuchsdienst für demenziell erkrankte Menschen in Jena (Ansprechpartnerin: Dorothea Petrich, Tausend Taten e.V.): Beschreibung des Projektes
Vernetzungs- und Perspektivworkshop zum Seniorenengagement in Thüringen
Seit 2002 wurden in Thüringen über 120 ältere Menschen aus acht Städten und Kreisen zu seniorTrainerinnen ausgebildet. Als Berater, Initiator, Projektentwickler und Vernetzer engagieren sie sich vorbildlich für das Gemeinwesen. Häufig haben sie sich zu seniorKompetenzteams zusammengeschlossen.
Am 10. November 2011 wurden im Rahmen eines Vernetzungs- und Perspektivworkshops die bisherigen Projekte und Leistungen der im Land Thüringen engagierten seniorTrainer bilanziert, neue Teambildungen angeregt und wichtige Zukunftsthemen des Seniorenengagements ausgearbeitet.
Die Dokumentation zu dieser Veranstaltung mit wichtigen Informationen zu Ansprechpartnern etc. finden Sie hier.
Im
"Bildungsnetz für bürgerschaftlich Engagierte u/ü 50" finden Sie aktuelle Termine zu seniorTrainer-Weiterbildungen in Thüringen.
Ansprechpartner zum seniorTrainer-Programm in Thüringen:
Bitte erkundigen Sie sich bei einer Seniorenorganisation in Ihrem Ort bzw. Ihrer Region, ob seniorTrainer-Ausbildungen angeboten werden. Darüber hinaus geben u. a. folgende Einrichtungen Informationen zu seniorTrainer-Schulungen in Thüringen heraus:
Evangelische Erwachsenenbildung Thüringen e.V., Region Mitte | Seniorenbüro Sonneberg |
Folgende Schriften vermitteln zudem nützliches Wissen zur seniorTrainer-Ausbildung:
- ISAB-Schriftenreihe: "Weiterbildung älterer Menschen für bürgerschaftliches Engagement als seniorTrainerin. Ein Kurskonzept für lokale Netzwerke", Köln 2007
- ISAB-Schriftenreihe: "SeniorTrainerinnen und seniorKompetenzteams: Erfahrungswissen und Engagement älterer Menschen in einer neuen Verantwortungsrolle. Evaluationsbericht zum Bundesmodellprogramm „Erfahrungswissen für Initiativen“, Köln 2007
Fachtagung "Qualifizierung im Ehrenamt. Zukunft gemeinsam gestalten" vom 19. Mai 2011 in Erfurt
„Wir brauchen qualifizierte Ehrenamtliche. Das sichert zum einen die Qualität. Zum anderen gibt der Erfahrungsaustausch Kraft und neue Impulse für ehrenamtliche Arbeit.“, so lautet eine grundlegende Aussage von Ministerin Heike Taubert bei der Eröffnung der Fachtagung „Qualifizierung im Ehrenamt. Zukunft gemeinsam gestalten“, die am 19. Mai 2011 in der Bildungsstätte St. Martin stattfand.
Circa 100 Ehrenamtliche und Vertreter von Verbänden, Vereinen, Freiwilligenagenturen, Stiftungen, Landratsämtern, Stadtverwaltungen und Volkshochschulen waren zur Fachtagung gekommen, um die Ergebnisse der vom BMFSFJ geförderten Nexus-Studie „Ehrenamtliches Engagement in Thüringen“ zu erfahren. Die Thüringer Ehrenamtsstiftung hatte diese Studie in Auftrag gegeben, um insbesondere das Thema „Qualifizierung von Ehrenamtlichen“ zu untersuchen.
Nachdem die Ergebnisse der nexus-Studie lebhaft diskutiert wurden, befassten sich die Arbeitskreise u. a. mit dem Qualifizierungsbedarf der Ehrenamtlichen im Gesundheits- und Sozialbereich, Kulturbereich sowie im Sport.
Parallel zu den Arbeitskreisen traf sich die externe Beratergruppe, welche die Thüringer Ehrenamtsstiftung bei dem Aufbau und der Etablierung des Bildungsnetzes unterstützt. Die Beratergruppe einigte sich auf den Titel „Bildungsnetz für bürgerschaftlich Engagierte u/ü 50“.
Die Ergebnisse der Nexus-Studie, der einzelnen Arbeitskreise und der Beratergruppe haben notwendige Erkenntnisse gebracht, auf deren Grundlage nun bedarfsgerechte Bildungsangebote für Ehrenamtliche zusammengetragen werden. Diese Angebote werden voraussichtlich ab Ende Juni online in dem „Bildungsnetz für bürgerschaftlich Engagierte u/ü 50“ zur Verfügung stehen.
Studie: Ehrenamtliches Engagement in Thüringen
Im Rahmen des Projektes „Bildungsnetz für bürgerschaftlich Engagierte u/ü 50“ beauftragte die Thüringer Ehrenamtsstiftung das nexus-Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung GmbH die Studie „Ehrenamtliches Engagement in Thüringen“ durchzuführen.
In der Studie, welche das BMFSFJ maßgeblich förderte, wird das freiwillige Engagement im Freistaat Thüringen untersucht und analysiert. Ein wichtiger Schwerpunkt der Studie bildet der Qualifizierungsbedarf von Ehrenamtlichen in Thüringen.
Die Untersuchung des nexus-Institutes wurde von Dezember 2010 bis April 2011 durchgeführt und besteht insgesamt aus einer Sekundäranalyse quantitativer Daten sowie aus einer qualitativen Studie, die sich aus Fokusgruppen-Diskussionen und Experteninterviews zusammensetzt.
Downloads zur Nexus-Studie
Studie
Präsentation der Studie vom 19.05.2011
Thesenblatt zur Präsentation






